Was für ein Abend in der Eugen-Haas-Halle! Unsere H2 bezwingt den Favoriten TuS Königsdorf mit 29:28 und sorgt damit für die erste Saisonniederlage des Tabellenführers. Als Aufsteiger setzen wir damit das nächste Ausrufezeichen – und greifen indirekt sogar ins Titelrennen ein.

Schon früh sah es allerdings nach einer schweren Aufgabe aus: Nach nicht einmal vier Minuten lag Königsdorf mit 1:4 vorne. Doch über unsere starke 5:1-Abwehr kämpften wir uns eindrucksvoll zurück ins Spiel. Vor allem Konrad Toelstede übernahm in der Pressdeckung gegen Königsdorfs Schlüsselspieler eine zentrale Rolle und brachte den Offensivfluss der Gäste spürbar ins Stocken.

Mit viel Tempo und Spielfreude drehten wir die Partie zum 7:4 und gingen mit einer verdienten 18:14-Führung in die Pause – obwohl wir zu diesem Zeitpunkt sogar noch einige klare Chancen liegenließen.

Im zweiten Durchgang spielten wir diszipliniert weiter und setzten uns zwischenzeitlich auf 25:19 ab. Doch Königsdorf stellte auf den siebten Feldspieler um und erhöhte den Druck. Tor um Tor schmolz unser Vorsprung dahin, 90 Sekunden vor dem Ende fiel der 28:28-Ausgleich – Spannung pur.

Die Schlussphase hatte alles, was ein Handball-Krimi braucht: Überzahl, Ballverluste, technische Fehler – und dann die entscheidende Szene. Nachdem Königsdorf im Angriff mit zusätzlichem Feldspieler einen Fehlpass produzierte, reagierte Moritz Banaschewitz blitzschnell und schickte Julian Kolken auf die Reise. Zwei Sekunden vor dem Abpfiff landete der Ball im leeren Tor – 29:28, Ekstase in der Halle!

Neben Toelstede zeigte auch Karol Makowiecki mit neun Treffern eine überragende Leistung. Insgesamt war es ein Sieg des Kollektivs – mutig, diszipliniert und leidenschaftlich erkämpft.

💪 Fazit: Sensationssieg gegen den Favoriten, pure Emotionen in der Schlusssekunde und das nächste starke Statement unserer H2.