HKO-Pokalfinale Damen: SG Oberbantenberg-Wallefeld – HC Gelpe/Strombach 14:50 (8:25).

Das auf dem Papier eindeutige Duell des Nordrheinligazweiten HC Gelpe/Strombach gegen den Landesligadritten SG Oberbantenberg-Wallefeld im Finale der Frauen des Volksbank-Oberberg-Pokals (HKO-Runde) in der Gummersbacher Eugen-Haas-Halle bot auch auf dem Feld keine Überraschung.

Die favorisierten HC-Frauen spielten ohne Probleme in Richtung klarer Sieg, während die Gegnerinnen der SG bestmöglich dagegenhielten und über jeden eigenen Treffer und jede gelungene Abwehraktion gemeinsam mit den Fans auf der Tribüne so jubelten, als sei es der Titelgewinn. Mit einem Siebenmeter machten die verdienten Siegerinnen wenige Sekunden vor Schluss mit der letzten Aktion die 50-Tore-Marke voll.

SG-Trainer Uwe Merten sagte nach dem Spiel: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“ Die Mannschaft, die im Vorjahr ebenfalls den zweiten Platz belegte, hatte bereits ein Spiel vom Sonntag in den Knochen. Eine Spielerin hatte sich das Schlüsselbein gebrochen und fehlte verletzt, feuerte ihre Mitspielerinnen aber von der Seitenlinie aus an.

HC-Trainer Philipp-Jonas Wilhelm sagte:„Die Mädels haben das nach anfänglichen Startschwierigkeiten souverän gemacht. Wir haben fair verteidigt und auch unser Gegner hat gefightet, dafür großen Respekt.“

Tore HC Gelpe/Strombach: Hanna Stoecker (13), Kira Schnack (11/2), Desiree Sophie Horn (9), Denise Szakacs (8), Marie-Sophie Wlodarek (6), Leonie Wlodarek (2), Giulina Kuba (1).

Text: Oberberg-Aktuell.de

Foto: Thomas Wirczikowski