Verbandsliga Mittelrhein Damen: HC Gelpe/Strombach II – ASV SR Aachen II 25:17 (10:8)

Pflichtaufgabe gelöst, aber lange Zeit sehr schwer getan. Im Spiel gegen das Kellerkind aus Aachen merkte man, dass die Spielpause dem Team von Trainer Daniel Rodriguez nicht gut getan hatte. 40 Minuten benötigte man, um sich vom Schlusslicht abzusetzen und einen standesgemäßen Sieg zu feiern. Vorher war Magerkost angesagt. Zwar konnte sich der HC nach dem 3:3 beim 6:3 (16.) und 9:5 (25.) einen kleinen Vorsprung erarbeiten, doch Sicherheit gab dies nicht. Stattdessen robbten sich die Kaiserstädterinnen wieder heran, waren beim 10:9 kurz nach der Pause auf Schlagdistanz und hielten bis zum 14:11 (41.) Sichtkontakt.

Dann erst machten die Gastgeberinnen kurzen Prozess. Angeführt von der mit elf Treffern überragenden Katalin Kleinhofer rollte jetzt Angriff um Angriff auf das Aachener Tor und viele Schüsse schlugen im Aachener Netz ein. Am Ende stand ein standesgemäßes 25:17 zu Buche. „Wir müssen einfach effektiver und zielstrebiger spielen“, meinte HC-Trainer Daniel Rodriguez, der bereits das Spitzenspiel am nächsten Sonntag im Auge hat. Doch dürften die Trauben beim verlustpunktfreien Primus aus Königsdorf um einiges höher hängen, als im Spiel gegen den Südpol der Liga aus Aachen.

Tore HC: Katalin Kleinhofer (11), Jessica Mertens (4/1), Leonie Hardt, Lisa Bürstinghaus, Meike Domnick (je 2), Carina Hilger (2/1), Laura Harscheid, Frederike Hilger (je 1)

Text: Oberberg-Aktuell.de